Der deutsche Tierschutzbund informiert

12.09.2017

10 Ziegen aus dem Bodenseekreis suchen dringen ein neues Zuhause

Liebe Tierfreunde,
wir sind (einmal mehr) wieder auf Eure Mithilfe angewiesen:
diesmal sucht eine kleinen Burenmixziegenherde dringend eine neue Heimat.
Eine kurze Beschreibung mit Bild finden Sie im Anhang.
Hilfsangebote und Interessenten wenden sich bitte direkt an die (Noch)Besitzerin

Frau Epsch
Telefon: 0171 3255653

Jetzt schon herzlichen Dank an alle, die sich für die Ziegen einsetzen und mithelfen !!

14.08.2017

Liebe Tierfreudinnen und Tierfreunde,

wir bitten um Ihre Unterstützung. Einsame Chinchilla Dame sucht Anschluss an gleich gesinnte. Wer kann Pernilla aufnehmen? Bitte wenden Sie sich direkt an das Tierheim Soest, Tel: 02921 – 15241

Herzlichen Dank.

11.08.2017

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

die Schildkröte Max (50 Jahre) sucht eine Partnerin in ungefähr gleichem Alter. Wer hat zufällig eine Schildkröte passend für Max, der meldet sich doch bitte bei Frau Jäggle ( Katzenhilfe Ehingen ), Tel: 07391 – 7708865

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe

16.01.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben auch dieses Jahr in unserer "AG Silvesterhunde" versucht, alle vermissten und gefundenen Hunde in ganz Deutschland zu ermitteln, die aufgrund von Feuerwerkskörpern entlaufen sind und wir sind völlig fassungslos über die diesjährigen Zahlen. 

Sie haben sich leider mehr als verdoppelt. 

Im vergangenen Jahr waren es noch 244 entlaufene Hunde rund um Silvester - dieses Jahr sind es 669 und die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Von diesen 669 Hunden mussten auch zahlreiche ihr Leben lassen und viele von ihnen gelten nach wie vor als vermisst mit noch ungewissem Ende. 

In unseren Augen sind das definitiv 669 Hunde zuviel. 

Wir sind auch deshalb sehr traurig über das Resultat, weil auch dieses Jahr im Vorfeld über sämtliche Seiten, Plattformen und Gruppen einschlägige Aufklärung zum Thema "Doppelsicherung", "Sicherheitsgeschirre" usw. betrieben wurde. Leider mit scheinbar keinem Resultat.

Wann fangen Hundebesitzer an, ihrer Fürsorgepflicht endlich auch an Silvester nachzukommen? Bei allen möglichen Zusammenkünften unglücklicher Umstände lässt sich diese Masse leider nicht rechtfertigen. 

Ein besonderes Dankeschön gilt den Mitgliedern der AG Silvesterhunde, die in tage-und nächtelanger Arbeit die Daten schriftlich erfasst haben.

Wir alle wünschen uns, dass endlich ein Umdenken passiert!

08.06.2016

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

hier ein Hilfeersuchen unseres Mitgliedsverein Delmenhorst. Es handelt sich um einen schwer erkrankten Mischlingshund namens Sam. Sam ist ca. 9-11 Jahre alt. Er ist 32 Kilo schwer und hat eine Höhe von 56 cm. Sam leidet an sehr vielen Erkrankungen:

Leckgeschwüre an den hinteren Fersen und KniegelenkenStarke Entzündungen an beiden EllenbogenHodenkrebsArthrose
Sam bekommt Antibiotika, Cortison, Juckreizstillende Tabletten, er wird jeden Tag mit einem Spezialshampoo gebadet, mit Salbe gecremt und hat einen großen Schleckschutzkragen. Nun stellte sich heraus, das sich multiresistente Keime in seinen Wunden gebildet hatten. Zudem hat sich Sam noch eine Pilzinfektion eingefangen. Eine Entnahme von Hirnwasser zeigt zudem eine Entzündung im Gehirn, gegen die er wiederum Medikamente bekommt.

Der arme Sam leidet also an mehreren Erkrankungen, die jeden Tag gewissenhaft und fachgerecht behandelt werden müssen. Sam sucht eine liebevolle Familie, die die Zeit und liebevolle Pflege für ihn aufbringen kann, die er benötigt.

Näherer Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Anhang.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung..

HIER DER FLYER [452 KB]

24.05.2016

Liebe tierfreundinnen und Tierfreunde,

hier ein Hilferuf vom Tierschutzverein Brandenburg. Es handelt sich um den Hund Sasko, ein wunderschöner Labrador. Sasko sucht eine Endpflegestelle, da er nicht ganz gesund ist. Er lahmt auf beiden Hinterbeinen und leidet unter Paraphimose. Er ist daher nicht nur in tierärztlicher Behandlung, sondern benötigt vor allem eine konsequente Pflege, die sich hauptsächlich auf eine fachgerechte Kühlung und Reinigung sowie viel Liebe und Zuwendung bezieht.

Näherer Infos entnehmen Sie bitte der unten nachfolgenden E-Mail.

Bitte wenden Sie ich direkt an Frau Haufschildt vom Tierschutzverein unter folgender Nummer : 03381 – 304140, oder Mail: info@tierheim-brandenburg.de

Herzlichen Dank.

23.05.2016

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

wieder einmal benötigen wir Ihre Unterstützung. Es handelt sich um Milo, einen 5 jährigen Staff-Labrador Mix. Milo ist kastriert und lebt aktuell mit einer  kleinen Hündin zusammen in einer Familie. Nun sind Zwillinge in der Familie unterwegs- Milo hat nun gegenüber dem Frauchen einen großen Beschützerinstinkt entwickelt. Milo ist unerzogen und dominant. Menschen fixiert er meistens und versucht zu schnappen. Die Familie hat sich entschlossen Milo her zu geben.

Kontaktperson ist Frau Ute Schäfer, Tel: 0391 – 28641130

Mit Milo muss unbedingt gearbeitet werden, dann hat er hoffentlich eine Chance, ein schönes neues zu Hause zu finden.

Herzlichen  Dank.

02.03.2016

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

und wieder benötigen wir Ihre Unterstützung. 13 Minischweine suchen ein neues zu Hause. Dort wo sie jetzt leben können sie nicht mehr bleiben, sollte kein Platz gefunden werden, werden einige geschlachtet werden.

Es handelt sich um: Muttersau 2 1/2 J, .Eber 3 J. kastr., 2 junge kastr. Eber 9 mon., 3 junge Weibchen 9 Mon., 6 Ferkel 2 Wochen alt

Wer hat die Möglichkeit die Schweine aufzunehmen? Bitte wenden Sie sich direkt an Frau Eggerer, Tel: 01578 - 2281825

Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.
Katja Pusch

23.02.16

ROCKO Sucht ein neues Zuhause
War als Streuner im Raum Mehlmeisel unterwegs. Wir wurden gerufen, da eine Anwohnerin einer Wohnanlage ihn zwar fütterte, aber die anderen Bewohner (Urlauber aus Berlin die in diesem Komplex Urlaubswohnungen haben) sich dafür ausgesprochen haben GIFT zu streuen, weil sie keine Tiere haben wollten!!!

Wir haben ihn eingefangen, kastriert, geimpft und entwurmt.

Er ist gesund hat 5 Kg und inzwischen auch für Streicheleinheiten zu haben. Am Anfang war er auf der Pflegestelle sehr ängstlich. Inzwischen hat er eine gute Beziehung zur Pflegestelle aufgebaut, aber wenn Besuch kommt ist er weg.

Allerdings fehlt ihm auf unserer Pflegestelle eine wichtige Sache: FREIGANG. Die Pflegestelle ist in Bayreuth in der Innenstadt im 2. Stock. Dort sind nur noch 2 andere Katzen.

Er braucht dringend ein liebes Zuhause mit Freigang, am beste alleine. Er akzeptiert zwar andere Katzen, aber am liebsten ist er der "Chef".

Steckbrief:

Kater

ca. 2010/2011 geboren

kastriert seit 25.06.2015

Fell getigert mit weiß

tätowiert BT15 SW10

5 Kg

Geimpft und Entwurmt

23.02.16

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
das Veterinäramt Aachen bittet um Hilfe. Es handelt sich um 4 alte Kuhdamen, die für den Rest ihrer Zeit noch ein schönes zu Hause suchen. Die Kühe stammen aus einer schlechten Haltung.
Wer hat die Möglichkeit die 4 Damen aufzunehmen?
Bitte wenden Sie sich direkt an Frau Fincke vom Veterinäramt Aachen, Tel: 0241 – 51983913
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

23.02.16

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
der Tierschutzverein Ilmenau benötigt dringend Ihre Unterstützung. Aus einer Beschlagnahmung sind 6 Pyrenäen-Zwergbergziegen unterzubringen.  Davon 3 männliche (kastriert) und 3 weibliche Tiere, die wahrscheinlich alle tragend sind. Das vermutliche Alter der Tiere wird auf 9 Monate - 2 Jahre geschätzt.
Da der Tierschutzverein keine Möglichkeit der artgerechten Unterbringung hat, bittet er um Mithilfe- wer hat die Möglichkeit Tiere aufzunehmen. Die Ziegen müssen nicht unbedingt alle  zusammen bleiben.
Bitte wenden Sie sich direkt an Frau Urbatschek , Tel: 03677 – 877813 oder 03677 - 671157

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

03.02.2016

Liebe Tierfreunde und Tierfreunde,
und wieder erhielten wir einen Hilferuf von einem unserer Mitgliedsvereine. Das TH Berlin sucht für 26 Wasserschildkröten neue Plätze. Wer kann Schildkröten übernehmen? Die Auflistung der verschiedenen Arten können Sie aus der nachfolgenden E-Mail ersehen.

Bitte setzen Sie sich mit Herrn Gregersen in Verbindung; Tel: 030 – 76 888 179

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

03.02.2016

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
Willi, die Höckergans sucht sowohl ein neues zu Hause, als auch ein passende Partnerin für ihn. Die stramme Höckergans Willi konnte gerade noch vor dem Tod gerettet werden. Sein Schlachttermin stand schon fest. Tierfreunde retteten ihn und brachten ihn in das Tierheim München. Wer hat zufällig eine weibliche Höckergans und kann Willi mit aufnehmen. Im Anhang finden Sie einen Steckbrief und ein Bild von dem charmanten Gänserich.

Bitte melden Sie sich bei Frau Brettschneider, Tel: 089-921 000 21, Mail: judith.brettmeister@tierschutzverein-muenchen.de

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

11.11.2015

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke – Deutscher Tierschutzbund warnt vor tierischen Überraschungen unter dem Tannenbaum

Gerade zu Weihnachten wünschen sich Kinder oftmals ein eigenes Heimtier und viele Menschen überlegen, ihre Liebsten mit einem tierischen Geschenk zu überraschen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt allerdings ausdrücklich vor dem Verschenken von Tieren. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt stattdessen eine gründliche und vor allem gemeinsame Vorbereitung auf ein mögliches neues Familienmitglied. Wer zu Weihnachten trotzdem etwas „tierisches" verschenken möchte, kann auf gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder auf geeignetes Heimtierzubehör zurückgreifen.

„Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug, keine Sache, die ich einfach umtauschen kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen – und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt. Egal ob Meerschweinchen, Kaninchen oder Kätzchen – ein Tier sollte man sich immer ganz bewusst zulegen, als Spontangeschenk ist es absolut ungeeignet.“

Endstation Tierheim
Nach den Feiertagen oder im Laufe des neuen Jahres werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Spontane Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder einfach die bis dahin unbekannten Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Tiere lassen die Freude über das neue Familienmitglied oft schnell vergehen. Oft bemerken Eltern auch erst zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – an ihnen hängen bleibt. „Selbst wenn ein Kind hoch und heilig verspricht, sich um das Tier zu kümmern, muss man als Elternteil immer darauf gefasst sein, einzuspringen. Ein Kind kann und darf nie alleine die Verantwortung für ein Haustier tragen“, sagt Schröder.

Gemeinsam und bewusst entscheiden
Wer ernsthaft ein neues tierisches Familienmitglied in Erwägung zieht, sollte sich im Vorhinein ausreichend darüber Gedanken machen, welches Tier am besten in die Familie passt, ob alle Rahmenbedingungen stimmen und ob die arteigenen Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden können. Bei der Entscheidung sollte die ganze Familie einbezogen werden und mit dem neuen Haustier einverstanden sein. Ein erster Gang lohnt sich dann immer ins Tierheim, wo viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. Auch bei der Auswahl des Tieres sollten sich die Interessenten ausreichend Zeit nehmen - die Erfahrung der Tierpfleger, die ihre Schützlinge genau kennen, kann helfen, das passende Tier zu finden. Dennoch sollte ein Tier möglichst nicht zur Weihnachtszeit aufgenommen werden. Der Trubel und die Hektik während der Vorweihnachtszeit und der Feiertage erschweren es dem Neuzugang, sich in aller Ruhe an sein neues Zuhause zu gewöhnen.

15.07.2015

Schlachtabfall? Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne gegen die Schlachtung trächtiger Rinder

Jedes Jahr werden allein in Deutschland über eine Million Milchkühe geschlachtet. Wissenschaftlichen Studien zufolge ist davon auszugehen, dass circa zehn Prozent der Tiere trächtig waren. Sind es bereits lebensfähige Kälbchen, ersticken sie nach der Betäubung des Muttertieres in der Gebärmutter elendig und werden mit ihr oft unbemerkt als Müll entsorgt. Diese Missstände dokumentiert ganz aktuell der gestrige Beitrag von Report Mainz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert schon länger verpflichtende Trächtigkeits-untersuchungen unmittelbar vor dem Transport zum Schlachthof  gemeinsam mit einem Schlachtungsverbot trächtiger Tiere und startet daher die Kampagne „Schlachtabfall?“. Klar ist aber auch, dass dies dringend erforderliche Verbesserungen in der Milchkuhhaltung voraussetzt, die nur durch höhere Preise garantiert werden können – Milch und andere tierische Lebensmittel sind immer noch zu billig. Um mehr Tierschutz garantieren zu können, müssen die Verbraucher daher bereit sein, einen fairen Preis zu akzeptieren und zu zahlen.

„Der Tod tausender lebensfähiger Kälbchen kann und muss durch verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchungen schon beim Landwirt verhindert werden. Milchkühe werden zunehmend aus wirtschaftlichen Gründen aufgrund beginnender Krankheitsgeschehen oder einem Leistungsabfall zum Schlachthof transportiert. Trächtigkeiten werden dabei bewusst in Kauf genommen. Auch vor diesem Hintergrund müssen Politik und Handel den Rahmen schaffen, damit Landwirte, die in mehr Tierschutz investieren wollen, nicht durch die harte Preispolitik benachteiligt werden – Denn Tierschutz kostet nun mal Geld“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit unserer Kampagne möchten wir den Verbraucher über diese Missstände informieren, die vor allem durch die ruinöse Billigpreispolitik des Handels vorangetrieben werden. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unser neues Kampagnenmotiv streuen und somit den Druck auf die Politik und den Handel erhöhen“, so Schröder.

Was kann getan werden?
Neben einer verpflichtenden Trächtigkeitsuntersuchung vor dem Transport fordert der Verband ein nationales und EU-weites Schlachtverbot für trächtige Tiere. Bislang sind weder für den Schutz des Muttertieres noch für den Fötus ausreichende Gesetze vorhanden. Allein der Transport von hochträchtigen Tieren ist verboten, nicht die Schlachtung selbst.  Trotz allem gelangt der Großteil der Tiere hochträchtig auf den Schlachthof. Auch Geburten sind auf dem Transporter oder Schlachthof kein Einzelfall. Eine Qual für Kuh und Kalb und der sichere Tod für beide, weil kein Tier den Schlachthof lebend verlassen darf.

Unsere Kampagnenseite „Schlachtabfall?“ finden Sie hier:
www.tierschutzbund.de/kampagne_schlachtung_traechtiger_rinder

01.07.2015

Der Deutsche Tierschutzbund rät:
Haustiere vor großer Sommerhitze schützen

Die kommenden Tage mit viel Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen von über 35 Grad stellen für viele Tiere eine große Gefahr dar. Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten unserer Haustiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken beziehungsweise durch Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern daher dazu, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen für das Tier sollte man vermeiden und das Gassigehen mit dem Hund in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.

Tierhalter sollten während der Hitze ihre Tiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.

Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob das Gehege sich den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können schattige Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale.

Tödlicher Hitzeschlag - Warnsignale erkennen
Starkes Hecheln mit teilweise gestrecktem Hals, ein glasiger Blick und eine tiefrote Zunge sind Anzeichen dafür, dass dem Tier die Hitze bereits viel zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit mögliche Symptome für einen Hitzeschlag, der zum Tod führen kann. Wenn entsprechende Anzeichen auftreten, ist dem Tier durch vorsichtige Abkühlung mittels feuchter Tücher so schnell wie möglich zu helfen und ein Tierarzt aufzusuchen.

Weitere Informationen und Tipps für Tierhalter unter: www.tierschutzbund.de/tiere-hitze

16.06.2015

Wildtiere sind keine Zirkustiere – Tierschutzbund startet Kampagne

Elefanten, Tiger, Bären: Wildtiere die Kunststücke vorführen, sind in vielen deutschen Zirkusmanegen immer noch ein fester Bestandteil der Show - obwohl die Folgen für die Tiere schwerwiegend sind. Für die Belustigung des Publikums wird den Tieren widernatürliches Verhalten beigebracht und das oftmals, indem der Wille des Tiers gebrochen wird. Zudem kommt es zu Verhaltensstörungen, Erkrankungen und sogar frühzeitigen Todesfällen. Gefährliche Tiere wie Elefanten bergen jedoch auch ein hohes Risiko für die Allgemeinheit, wie der traurige Vorfall in Baden-Württemberg aktuell gezeigt hat. Bereits seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Wildtierverbot in Zirkussen und startet nun die Kampagne „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Der Appell richtet sich sowohl an die Politik und damit an das längst überfällige Wildtierverbot, wie auch an Zirkusbesucher, die mit ihren Eintrittsgeldern das Leid der Tiere unterstützen. Interessierte finden Informationen unter tierschutzbund.de.

„Die Tierqual unter der Zirkuskuppel muss endlich ein Ende haben. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unsere neuen Kampagnenmotive streuen und somit den Druck auf die Politik erhöhen“, äußert sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit Jahren kämpft der Verband für ein Wildtierverbot, doch seit Jahren blockiert die Bundesregierung diesen wichtigen Schritt für mehr Tierschutz und das hat nicht nur für die Tiere dramatische Folgen. „Der schreckliche Unfall mit Zirkuselefant „Baby“ (oder „Benjamin“) hat uns alle schockiert, wenn auch nicht überrascht. Unser Beileid gilt den Angehörigen. Politik und Behörden müssen jetzt endlich im Sinne von Mensch und Tier handeln“, fordert Schröder.

Leid der Zirkustiere
Die Dressur von Wildtieren im Zirkus beruht überwiegend auf Zwang oder sogar Gewalt. Neben dem Dauerstress durch das Training werden die Tiere ihr ganzen Leben von Ort zu Ort transportiert, da jeder Zirkus jährlich 40 bis 50 Mal den Gastspielort wechselt. Die Tiere müssen in viel zu kleinen Käfigen oder Gehegen hausen und haben in diesen kaum Material zur artgemäßen Beschäftigung. Statt Naturboden stehen die meisten Tiere die meiste Zeit auf nacktem Beton. Zudem fristen sozial lebende Tiere wie Elefanten in manchen Zirkussen immer noch ein Leben in Einzelhaft ohne Kontakt zu Artgenossen. Aus Tierschutzsicht  ist ein Wildtierverbot nun unumgänglich.  
Hinweis an die Redaktion: Der Verband stellt heute seine neuen Kampagnenmotive gegen Wildtiere im Zirkus vor: „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Anbei erhalten Sie drei Motive der neuen Serie des Deutschen Tierschutzbundes. Auch das aktuelle Titelthema des Magazins DU UND DAS TIER beschäftigt sich mit dem Leid der Zirkustiere. Den vollständigen Artikel finden Sie hier: www.tierschutzbund.de/fuer-journalisten

15.04.2015

Demonstration „Forschung ja – Tierversuche nein!“ -  25.  April 2015

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

das „Bündnis Tierschutzpolitik Berlin“ organisiert mit Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes anlässlich des „Internationalen Tag des Versuchstiers“ eine Demonstration in Berlin unter dem Thema „Forschung ja – Tierversuche nein!“. Wir sammeln uns am 25. April ab 11 Uhr auf Breitscheidplatz, der Demonstrationszug startet um 11.30 Uhr.

Wir bitten Sie herzlich und eindringlich, an der Demonstration teilzunehmen. Gemeinsam mit dem „Bündnis Tierschutzpolitik Berlin“ wollen wir ein starkes Signal in Richtung Politik aussenden, endlich zu handeln. Der Protestmarsch startet um 11:30 Uhr.
Treffpunkt: Ab 11 Uhr am Breitscheidplatz.

Dort sammeln wir uns und dort wird auch Material für die Demo ausgegeben. Sie erkennen uns an den blauen Aktionsjacken. Wir werden mit Transparenten, Kostümen und einer Sambagruppe auf die Belange des Tierschutzes aufmerksam machen. Wir haben Spruchbänder vorbereitet, aber natürlich wird das Bild umso bunter und eindrucksvoller, je mehr auch eigene Protestplakate etc. mitgebracht werden.

Vor Ort erreichen Sie uns unter 01522/2888928 (Ansprechpartner ist Caterina Mülhausen). Die Demo selbst endet dann am Breitscheidplatz, Thomas Schröder (Präsident des Deutschen Tierschutzbundes) und Wolfgang Apel (Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes) werden dort dann u.a. auf dem Podium vertreten sein.

Route:
START:
Breitscheidplatz KurfürstendammBleibtreustraßeKurfürstendammTauentzienstraßePassauer StraßeZIEL: Breitscheidplatz (Ankunft ca. 13 Uhr, Kundgebung, Ende ca. 15 Uhr)

Sollten Sie vorab noch Rückfragen haben, steht Ihnen die Pressestelle jederzeit dafür zur Verfügung.

Hier können Sie das kostenlose Infopaket online bestellen: www.tierschutz-berlin.de/presse/demo-infopakete.html

Bitte mobilisieren Sie in Ihrer Region. Uns ist bewusst, dass es für viele Tierschützerinnen und Tierschützer mit einer weiten Anreise verbunden ist und auch der Tierheimalltag weitergehen muss. Trotzdem: Es ist wichtig, dass wir den Tieren an diesem besonderen Tag eine laute Stimme geben.

Denkbar ist auch, dass Sie sich mit mehreren Vereinen aus Ihrer Region verbinden und eine gemeinsame Anreise organisieren. Falls eine Teilnahme nur an den Reisekosten scheitern sollte, sprechen Sie bitte Ihren Landesverband an, damit die Kolleginnen und Kollegen – gegebenenfalls gemeinsam mit uns als Dachverband - nach einer Lösung suchen können, um Ihre Teilnahme zu ermöglichen.

Besuch im Berliner Tierheim
Anschließen lädt der Tierschutzverein Berlin herzlichst zu einem Besuch im Tierheim ab 15:30 Uhr ein. Sie haben hier die exklusive Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Tierheims Berlin zu werfen. Tauschen Sie sich mit den Mitarbeitern aus über Hund und Katze, Reptilien, Exoten und Primaten, Vögel und Kleintiere und vieles mehr, was den Tierheimalltag bestimmt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Für die bessere Organisation melden Sie sich bitte direkt im TVB Sekretariat bei Frau Müller (030-76888-116) oder per Mail an:
Dana.mueller@tierschutz-berlin.de
Rückmeldeschluss ist der: 17.04.2015

Die Fahrt zum  Tierheim Berlin nach Falkenberg dauert ca. 45 Min. Wer einen Shuttle benötigt, meldet diesen bitte mit an, ansonsten fahren die Landesverbände in den  mitgebrachten Bussen.

Für die Navis:
Tierschutzverein für Berlin u. Umgebung e.V. 
Hausvaterweg 39
13057 Berlin

16.03.2015

Pressemeldung
Vom 04.03.2015

Nach "Frontal 21"  Bericht:
Tierschutzbund fordert erneut ein Wildtierverbot in Zirkussen

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Initiative der SPD sich innerhalb der Koalition für ein Wildtierverbot in Zirkussen einzusetzen. Die ZDF-Sendung "Frontal 21" dokumentierte am Dienstagabend einmal mehr, wie tierschutzwidrig ein Leben für Elefanten, Löwen und andere Wildtiere im Zirkusalltag aussieht: Das harte Training, die engen Käfige und das ständige Reisen führen zu massiven Gesundheitsschäden und schweren Verhaltensstörungen. Eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag von "Frontal 21" belegt aktuell zudem, dass zwei Drittel der Deutschen keine Wildtiere im Zirkus sehen wollen.

„Was Tiere zur Belustigung von Besuchern in Zirkusmanegen vorführen müssen, geschieht weder freiwillig noch ist es artgerecht. Die Tiere leiden erheblich und das lässt sich auch mit strengeren Vorschriften nicht lösen. Daher hilft nur ein Wildtierverbot in Zirkussen“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Wildtiere stellen besonders hohe Ansprüche an ihre Haltung und Unterbringung. In einem Zirkusunternehmen ist eine verantwortbare Haltung grundsätzlich nicht möglich. Dennoch sind in vielen der etwa 300 in Deutschland umherreisenden Zirkusbetrieben weiterhin Tiere wildlebender Arten zu sehen: Tiger, Löwen, Elefanten, Nashörner, Giraffen, Bären oder Affen – die Palette an mitgeführten Tierarten ist groß.

In vielen europäischen Ländern gilt längst ein Wildtierverbot - im September tritt ein solches Gesetz auch in den Niederlanden in Kraft. In Deutschland hatte der Bundesrat bereits 2003 und 2011 eine Forderung nach einem entsprechenden Verbot formuliert. Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt daher die aktuellen Ankündigungen aus der SPD-Bundestagsfraktion, wonach die Partei noch in dieser Legislaturperiode ein Wildtierverbot für Zirkusse umsetzen möchte. Gleichzeitig kritisieren die Tierschützer die bisherige Blockadehaltung der CDU/CSU, denn wie eine Umfrage von "Frontal 21" belegt, ist auch eine Mehrheit der Unions-Wähler für ein Wildtierverbot.

Veterinärämter sind hilflos
Die Erfahrung zeigt, dass selbst die kontrollierenden Veterinärbehörden an dem Leid der Tiere wenig ändern können. Dies liegt daran, dass die Beschlagnahmung eines Wildtieres aus schlechter Zirkushaltung so gut wie nicht möglich ist, da geeignete Auffangstationen fehlen und eine solche Maßnahme mit hohen Kosten verbunden ist. Zudem sind die gesetzlichen Haltungsvorgaben für Tiere im Zirkus erschreckend gering, so dass auch die Veterinärbehörden keine strengeren Anforderungen vorschreiben können.

Pressemeldung
Vom 28.11.2014

Geflügelpest: Stallpflicht ist keine Pauschallösung

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Deutschland diskutieren immer mehr Bundesländer über eine flächendeckende Stallpflicht. Neben der landesweiten Stallpflicht in Mecklenburg-Vorpommern, die nach dem Fund einer infizierten Wildente durchgesetzt wurde, haben nun auch Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Risiko-Gebieten entlang einer Wildvogel-Flugroute Aufstallungsgebote erlassen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, die Stallpflicht als eine Pauschalantwort auf die Geflügelpest anzusehen. Stattdessen sollten alle verfügbaren Schutz- und Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um Geflügelbestände vor dem Risiko der Infektion zu schützen. Fakt ist, dass das Einsperren im Stall eine große Belastung für die Tiere darstellt. Daher fordert der Verband, eine Aufstallung nur in Einzelfällen anzuordnen, wo ein Wildtierkontakt nicht ausgeschlossen werden kann. Gleichzeitig muss auch anderen möglichen Übertragungswegen nachgegangen werden – wie beispielsweise illegal eingeführten Geflügelprodukten oder kontaminierten Transportfahrzeugen.

„Die Diskussion über eine Einführung von einer flächendeckenden Stallpflicht zeigt mal wieder, wie hier mit Tierschutzproblemen umgegangen wird: Anstatt sich alle in Frage kommenden Übertragungswege des Virus anzusehen, wird der Fokus lediglich auf die Einführung einer Stallpflicht gelegt - was das für die Tiere bedeutet und ob für diese Tiere überhaupt ein relevantes Infektionsrisiko besteht, wird dabei völlig außer Acht gelassen“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Darüber hinaus führt die Aufstallung zu einer eklatanten Veränderung der Struktur der Geflügelhaltung, die der mehrheitlichen Forderung der Bürger nach einer tiergerechten Haltung immer weniger gerecht wird und die tiergerechteste aller Haltungsformen - die Freilandhaltung - ins Aus drängt.

Bewertung: Aufstallung
Die Aufstallung verhindert zwar den direkten Kontakt von Hausgeflügel zu Wildgeflügel, dennoch bleibt das Risiko, das Virus aus der Umgebung auch durch indirekte Eintragswege wie Personen oder kontaminierte Materialien und Maschinen einzuschleppen. Zudem ist die Belastung für die Tiere enorm: Das Einsperren im Stall verbunden mit Platz- und Beschäftigungsmangel kann zu Stress, Aggressionen oder Verhaltensstörungen bei den Tieren führen. Vorzuziehen sind Schutzmaßnahmen, die die Tiere sowie Futter und sämtliche Materialien, die in den Bestand eingebracht werden, vor Wildvogelkontakt abschotten. Da ein Eintrag des Virus in die betroffenen Bestände auf anderem Wege als über Wildvögel bisher nicht ausgeschlossen ist, sind strikte Hygienemaßnahmen durch die Landwirte einzuhalten. Weiterhin muss die Ursachenforschung neben der Beprobung von Wildvögeln auch andere potentielle Eintragsquellen berücksichtigen.

12.08.2014
Aufruf zur Damwild/Mufflon-Umsiedlung

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

der Tierschutzverein Mülheim an der Ruhr e.V. benötigt dringend Ihre Unterstützung für die Umsiedlung von ca. 15 Mufflons sowie ca. 5 Damwild Hirsche und –Kühe. Hier der Aufruf:

Was ist passiert?
Als Folge des Unwetters Ela sind bereits im Juni 6 Tiere des Wildgeheges Witthausbusch ausgebüxt und lebten seitdem frei und friedlich in der größten innerstädtischen Parkanlage Mülheims. Am Wochenende des 12. und 13. Juli wurden diese Tiere vom zuständigen Jagdpächter wegen der potentiellen Gefährdung des Straßenverkehrs geschossen. Die Reaktionen der Mülheimer Bevölkerung und die mediale Berichterstattung waren selbstverständlich voller Empörung. Hier ein paar exemplarische Links zu den Berichten:

Bild Zeitung: www.bild.de/regional/ruhrgebiet/hirsch/damwild-drama-in-muelheim-36943358.bild.html
WAZ: www.derwesten.de/staedte/muelheim/tierfreunde-in-muelheim-empoert-ueber-den-abschuss-von-ausgebuextem-damwild-id9611621.html
Mülheimer Woche: www.lokalkompass.de/muelheim/leute/aufreger-der-woche-damwild-ausgebuext-und-erschossen-d454682.html
Mülheimer Bürgerinitiative: www.mbi-mh.de/2014/07/18/warum-nur-wurde-das-entlaufene-damwild-aus-dem-tiergehege-witthausbusch-einfach-getoetet/

Hintergrund / aktuelles Problem
Das Gehege ist laut Aussage der Amtstierärztin lediglich für eine relativ geringe Population von Damwild und Mufflons (je 5 Tiere) ausgelegt und wurde vom zuständigen Verein (Tierfreunde Witthausbusch e.V.) jahrelang nicht ausreichend reguliert. Demnach ist die Regulierung der Gehegepopulation trotz des zweifelhaften Abschusses von 6 Tieren bei weitem noch nicht abgeschlossen. Ca. 5 Damwild Hirsche bzw. Kühe und 15 Mufflons müssen noch reduziert werden. In Absprache mit dem hiesigen Veterinäramt haben wir uns bereits für eine Kastration der Mufflons eingesetzt und einen Veterinärmediziner des Duisburger Zoos für die Operationen gewinnen können. Dadurch ist das eigentliche Problem allerdings nur aufgeschoben: Sollte in naher Zukunft kein anderes Gehege für eine Umsiedlung gefunden werden, so ist ein weiterer Abschuss innerhalb des Geheges unausweichlich!

Wir treten nun als Vermittler für den zuständigen Verein auf und hoffen, dass wir mit eurer Hilfe ein geeignetes Gehege für die Umsiedlung der Tiere finden!

Rückfragen bitte per Mail an michael.abel@tierschutz-muelheim-ruhr.de

Vielen Dank für die Unterstützung!

17.04.2014
Bitte unterstützen Sie uns und machen Sie mit !!
Jagdgesetzesnovelle droht zu scheitern - Haustierabschuss und Totschlagfallen wären dann weiterhin erlaubt

Argumente zur Diskussion der Novelle des Landesjagdgesetzes

argumente-zur-diskussion-der-novelle-des-lande.pdf [104 KB]

03.02.2014
Liebe Tierschützerinnen und Tierschützer,

unser Mitgliedsverein, der Tierschutzverein Demmin e.V., bat uns, die Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/stadt-demmin-hr-h-c-geben-sie-jenen-hunden-ein-oeffentliche-chance-zur-vermittlung

an Sie weiterzuleiten, verbunden mit der Bitte um eilige Unterstützung.

Ausführliche Informationen dazu sind auf der Website des Vereins (www.tsv-demmin.de) einzusehen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Vereinsbetreuung

03.02.2014
Presseinformation zu Wildtierkameras [86 KB]

07.01.2014
Haustiere weiterhin auf der Abschussliste ???

Debatten um die Novellierung des Landesjagdgesetzes. Ist der SPD Tierschutz egal?
Wir fordern mehr Tierschutz statt Jagd.
Bitte unterstützen Sie uns - werden Sie (internet)aktiv.
Stoppt den Haustierabschuss jetzt!
Hunde- und Katzenbesitzer wehren Sie sich,
bevor Sie demnächst vielleicht auch Ihr Tier betrauern müssen.

Liebe Tierfreunde,
welcher Katzenbesitzer hat kein mulmiges Gefühl, wenn der geliebte Stubentiger nicht wie gewohnt nach Hause kommt? Und welcher Hundebesitzer bekommt keine Panik, wenn der Hund versehentlich wegläuft?
Neben der Angst vor Verkehrsunfällen besteht auch immer die Gefahr, dass das geliebte Familienmitglied einem Jäger zum Opfer fällt und nie wieder zurückkommen wird - ein für Tierhalter unerträglicher Gedanke, aber eine durchaus reale Gefahr.

Hintergrund:
Nach bisher geltendem Jagdrecht
- dürfen Jäger bspw. Hauskatzen töten, wenn sie diese in „ihrem“ Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 500 m zum nächsten bewohnten Gebäude antreffen. Ebenso ist es rechtens, Hunde die vermeintlich „beim Wildern“ erwischt werden und nicht einzufangen sind, zu erschießen. Immer wieder erhalten wir Hinweise auf solche Fälle. Zu welchen schockierenden Vorkommnissen dieses Recht auf Selbstjustiz führt, ist z. B. im Artikel des Schwarzwälder Boten vom 09.12.13 zu sehen. (siehe Quellenangabe unten)

- Auch tierquälerische Totschlagfallen werden im Jagdeinsatz landesweit immer noch regulär eingesetzt.

- Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren ist nach Jagdrecht trotz vorhandener tierschutzkonformerer Methoden eine Selbstverständlichkeit,

- genauso, wie das Aufeinanderhetzen von Tieren - wenn Jagdhunde dazu verwendet werden, Wildtiere aus ihren Höhlen und Verstecken vor die Flinte des Jägers zu treiben. Nicht selten endet bspw. so ein unterirdischer Kampf zwischen Dachs und Hund mit schweren Verletzungen, wenn nicht sogar tödlich.

Neues Landesjagdgesetz geplant
Die grün-rote Landesregierung hat sich unter anderem auf die Fahnen geschrieben, das geltende Jagdrecht gründlich zu reformieren.
Im gemeinsamen Koalitionsvertrag steht dazu: „Wir werden das Jagd- […]gesetz überarbeiten und stärker an wildökologischen Anforderungen und Tierschutz ausrichten.“
Ein längst überfälliges Vorhaben, denn das geltende Jagdrecht ist nicht mehr zeitgemäß und keineswegs tierschutzgerecht.

Was bisher geschah:
Seit nunmehr über einem Jahr wurde in einem umfangreichen Beteiligungsverfahren in drei Arbeitskreisen und vielen Sitzungen um Eckdaten für ein neues, zeitgemäßeres „Jagd- und Wildtiermanagementgesetz“ gerungen.
Neben zahlreichen Verbänden, die die Jagd ausüben, davon profitieren oder sie klar befürworten, waren erstmals auch Natur- und Tierschutzverbände beteiligt. Zunächst ließen sich durchaus einige positive Ansätze erkennen. So sollte der Abschuss von Hunden und Katzen endlich ganz verboten werden, sowie tödliche Fangeisen zukünftig nicht mehr zulässig sein. Eine einheitliche Winterruhephase schien ebenfalls in greifbarer Nähe, denn gerade gegen Winterende, wenn Wildtiere kaum mehr Eigenreserven haben und auf kräftezehrende Störungen entsprechend empfindlich reagieren, sollten sie aus Tierschutzaspekten und wildbiologischer Sicht nicht mehr bejagt werden.

Die positiven Ansätze eines neuen Landesjagdgesetzes drohen zu scheitern:
Je länger die Diskussionen um neue Rahmenbedingen allerdings andauern, desto mehr zeigt sich, wie eng die Jägerlobby offensichtlich mit den politisch Verantwortlichen verwoben ist. Eigentlich positive Ansätze werden wieder in Frage gestellt, und der Koalitionspartner SPD scheint jetzt sogar ganz einzuknicken. So sprach sich bspw. der Fraktionsvorsitzende der SPD Claus Schmiedel vor kurzem anlässlich einer Podiumsdiskussion vor Jägern öffentlich für die Beibehaltung des Haustierabschusses aus (siehe unten).
Die mehrheitlich im Landesjagdverband organisierten „traditionellen“ Jäger begründen ihre Forderung immer wieder damit, dass Katzen eine Gefahr für kleinere Wildtiere darstellten und ihnen jährlich Millionen Feldhasen, Kaninchen und bedrohte Vogelarten zum Opfer fielen. Hunden wiederum wird vorgeworfen, zu wildern und immer wieder Rehe zu reißen.
Dass es gerade dort wo besonders viele Hauskatzen leben - nämlich in den Gärten der Dörfer und Vororte - auch die meisten Singvögel gibt, interessiert dabei so wenig, wie die Tatsache, dass bspw. Feldhasen und Rebhühner bei uns in erster Linie deswegen vom Aussterben bedroht sind, weil sie aufgrund des Agrarstrukturwandels keinen geeigneten Lebensraum mehr finden.
Längst ist zudem hinreichend bekannt, dass Katzen - wenn sie jagen - vorwiegend kleine Nagetiere erbeuten und sicherlich noch nie Katzen für das Aussterben von Tierarten verantwortlich waren.
Dass zudem eine hohe Verwechslungsgefahr besteht und versehentlich streng unter Schutz stehende Arten wie Wolf und Wildkatze erschossen werden, scheint konventionellen Jägern ebenso egal zu sein, wie das Fehlen wissenschaftlicher Belege ihrer Behauptungen.
Selbst aus den Reihen der Jägerschaft - vor allem auch aus dem ÖJV (Ökologischer Jagdverband) - wird der Abschuss von Hauskatzen und Hunden eindeutig abgelehnt. Der Landesjagdverband - dem der weitaus größte Teil der baden-württembergischen Jäger angehört - beharrt indessen auf der mittelalterlichen Einstellung, der Haustierabschuss müsse weiterhin möglich sein.

Haustierjagd in Baden-Württemberg
Konkrete Zahlen, wie viele Katzen und Hunde Jägern in BaWü jährlich zum Opfer fallen, gibt es keine.

So werden von baden-württembergischen Jägern zwar akribisch Abschusslisten über erlegte Rehe und Wildschweine geführt, bei Katzen und Hunden hüllt man sich jedoch in Schweigen.

Direkt darauf angesprochen, „würde ja keiner gerne auf Haustiere schießen“ und „sei die Zahl der jährlich erlegten Hunde an noch nicht einmal zwei Händen abzuzählen“ - aber ein Verzicht auf „dieses Privileg“ kommt offensichtlich nicht in Frage.

Zum Vergleich: in NRW (dort werden die Haustierabschüsse statistisch erfasst) wurden alleine in der Jagdsaison 2010/2011 77 Hunde und 10.255 Katzen von Jägern erschossen, im Jagdjahr 2008/2009 waren es sogar 11 385 Katzen und 128 Hunde.

Bitte unterstützen Sie uns - werden Sie (internet)aktiv,
geben Sie den Tieren eine Stimme und schreiben Sie bspw. die Landtagsfraktionen direkt an und /oder auch die Parteivertreter in Ihrem Wahlkreis.

Überlassen sie es nicht allein den Jagdausübenden und -Befürwortern ihre Eigeninteressen durchzusetzen.

Als Formulierungsvorschlag fügen wir einen Musterbrief bei, den Sie gerne auch an Ihre Tierschutzvereinsmitglieder, sonstige Tierfreunde und Bekannte weiterleiten dürfen.



"Haustierjagd gehört abgeschafft"


Hunde- und Katzenbesitzer wehren Sie sich

bevor Sie demnächst vielleicht auch Ihr Tier betrauern müssen.



Schreiben Sie an:



Claus Schmiedel MdL

Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion

Büro im Stuttgarter Haus der Abgeordneten:

Konrad-Adenauer-Straße 12

70173 Stuttgart

email: kontakt@claus-schmiedel.de



SPD-Abgeordnete im Landtag BaWü - die MdLs aus ihrer Region

http://www.spd.landtag-bw.de/index.php?docid=1507





Peter Hauk MdL

Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag

Abgeordnetenbüro

Konrad-Adenauer-Straße 12

70173 Stuttgart

E-Mail: peter.hauk@cdu.landtag-bw.de



CDU-Abgeordnete im Landtag BaWü
- die MdLs aus ihrer Region

http://fraktion.cdu-bw.de/abgeordnete/abgeordnete-a-z.html

__________________________________________________________________________





Quellen:



Landtagsanfrage der GRÜNEN von 2010 - Haustierabschuss in Baden-Württemberg

http://www9.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/6000/14_6497_d.pdf



http://www.jaeger-hn.de/

" ... Claus Schmiedel ... befürwortete auch weiterhin, dass streunende Katzen und wildernde Hunde im Rahmen der bisherigen gesetzlichen Regelung getötet werden
können. ..."



Burladingen / Hund von Jäger fast zu Tode geschleift - Schwarzwälder-Bote, 09.12.2013

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.burladingen-hund-fast-zu-tode-geschleift.4191ffed-dbda-4829-afd7-760c25b75097.html









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Landestierschutzverband BW e.V.
Unterfeldstr. 14 B

76149 Karlsruhe

Tel.: 0721 704573
Fax.: 0721 705388

e-mail: landestierschutzverband-bw@t-online.de
homepage: www.landestierschutzverband-bw.de
*****************************************
Der Landestierschutzverband ist als gemeinnützig und besonders
förderungswürdig anerkannt. Spendenbescheinigungen können
steuerrechtlich geltend gemacht werden.

Pressemeldung
Vom 13.12.2013

Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde

vermutlich ist Ihnen das Thema schon begegnet: wir sind Partner des aktuellen Tollwood Winterfestivals in München. Gemeinsam setzen wir uns für eine artgerechte Tierhaltung und eine entsprechend veränderte Gesetzgebung ein. Zusammen werden wir (hoffentlich möglichst viele) Unterschriften sammeln. Diese sollen bei der Grünen Woche übergeben werden.

Deswegen trommeln wir heute noch mal bundesweit für diese Aktion und hoffen, dass auch Sie in den Vereinen vor Ort noch aktiv werden können.
Ein paar Klicks im Internet helfen bereits:

Hier kommen Sie zur Stimmabgabe im Rahmen der gemeinsamen Petition ARTgerecht: Lasst die Tiere wie sie sind!:
http://www.tierschutzbund.de/protestieren-tollwood.html

Jede einzelne Stimme zählt!

Hier finden Sie weitere Infos:
http://www.tierschutzbund.de/tollwood.html und hier: http://www.tollwood.de/



Hintergrund Tollwood-Festival und Petition „ARTgerecht“

In einer Gemeinschaftsaktion setzen sich Tollwood und der Deutsche Tierschutz-bund für ein Ende der industriellen Intensivtierhaltung und damit für die Änderung der Tierschutzgesetzgebung ein. In der industriellen Intensivtierhaltung werden die natürlichen Bedürfnis-se der Tiere völlig missachtet: Sie werden auf engstem Raum gehalten, zur Vermeidung von Verletzungen und Kannibalismus werden ihnen Zähne abgeschliffen, Schnäbel gekürzt, Schwänze oder Hörner entfernt – ohne Betäubung und damit unter qualvollen Schmerzen. Die Tierhaltung wird rein wirtschaftlichen Interessen untergeordnet. Tollwood und der Deutsche Tierschutzbund fordern: Schluss mit den grausamen Missständen, keine Verstümmelung von Tieren, um sie nicht tiergerechten Haltungssystemen anzupassen.


Mit freundlichen Grüssen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
D-53115 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
E-Mail: presse@tierschutzbund.de

Pressemeldung
Vom 21.11.2013

demoaufruf---gruene-woche-2014.pdf [999 KB]

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

während der letzten „Internationalen Grünen Woche“ im Januar 2013 waren wieder mehr als 20.000 Menschen auf der Straße, um gemeinsam gegen Tierleid in Megaställen Dioxinskandale und Gentechnik im Essen zu protestieren.

Auch im Rahmen der „Internationalen Grünen Woche“ 2014 wollen wir wieder in Berlin ein Zeichen setzen.Damit der Demonstrationszug noch größer und noch bunter wird, brauchen wir euch!

Seid dabei, wenn es am 18. Januar 2014 heißt: „Wir haben Agrarindustrie satt!“

Für gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit!

Der Deutsche Tierschutzbund ist einer der Träger der Demonstration.
Wir freuen uns, wenn uns viele unterstützen und von zahlreichen Tierschutzvereinen Vertreter dabei sein werden!
Anmeldungen unter: presse@tierschutzbund.de oder telefonisch unter 0228/ 604 96-24Wir werden mit Transparenten, Kostümen, Protestplakaten und einer Sambagruppe auf die Belange des Tierschutzes aufmerksam machen. Wir haben Spruchbänder vorbereitet, aber natürlich wird das Bild umso bunter und eindrucksvoller, je mehr auch eigene Protestplakate etc. mitgebracht werden.Der Protestmarsch startet um 11 Uhr. Genaue Details zum Ablauf und Treffpunkt folgen noch.

Weitere Informationen unter:
http://www.tierschutzbund.de/wir_haben_es_satt.html und: http://www.wir-haben-es-satt.de/

Bitte mobilisieren Sie in Ihrer Region. Uns ist bewusst, dass es für viele Tierschützerinnen und Tierschützer mit einer weiten Anreise verbunden ist und auch der Tierheimalltag weitergehen muss. Trotzdem: Es ist wichtig, dass wir den Tieren an diesem besonderen Tag eine laute Stimme geben.

Denkbar ist auch, dass Sie sich mit mehreren Vereinen aus Ihrer Region verbinden und eine gemeinsame Anreise organisieren. Falls eine Teilnahme nur an den Reisekosten scheitern sollte, sprechen Sie bitte Ihren Landesverband an, damit die Kolleginnen und Kollegen – gegebenenfalls gemeinsam mit uns als Dachverband - nach einer Lösung suchen können, um Ihre Teilnahme zu ermöglichen.

Pressemeldung
Vom 10.09.2013

Deutscher Tierschutzbund kritisiert Pläne in Rumänien

Nach dem tragischen Unfalltod eines Jungen, der Medienberichten zufolge durch den Angriff mehrerer Straßenhunde in Bukarest verursacht wurde, fordert der rumänische Präsident ein neues Gesetz zur Tötung von Straßen- und Tierheimhunden. Der Deutsche Tierschutzbund bedauert den Todesfall zutiefst. Gleichzeitig hat der Verband beim rumänischen Botschafter in Berlin gegen die Pläne seines Präsidenten protestiert. Die Tötung oder das Wegsperren der Tiere ist weder tierschutzkonform noch löst es die Probleme, da andere Hunde immer wieder die entstandenen Lücken einnehmen und sich weiter fortpflanzen. Vielmehr hilft langfristig nur der Ansatz des Einfangens, tierärztlich Untersuchens, Kastrierens, sowie des anschließenden Freilassens. Der Deutsche Tierschutzbund hat in der Ukraine in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden ein Tierschutzzentrum in Odessa aufgebaut, welches nachhaltig und tierschutzgerecht die Überpopulation von Straßentieren verringert.

„Wir fühlen mit der Familie des Jungen, jede Beißattacke ist eine zu viel. Wir wissen, dass Bukarest eine besonders hohe Population an Straßenhunden hat. Dies führt zu Problemen, die Lösung ist aber nicht das Wegsperren und Töten. Sondern, wissenschaftlich begleitet und konsequent umgesetzt, langfristig die Bestände durch Kastrationen zu regulieren“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Sein Appell an den rumänischen Botschafter: „Es darf nicht sein, dass Rumänien als Mitglied der Europäischen Union Grausamkeiten gegen Tiere legalisiert, so bitter der aktuelle Fall ist.“

Bereits 2012 gab es in Rumänien Pläne zur Tötung von Straßentieren, auch damals protestierte der Deutsche Tierschutzbund. Aufgrund des so entstandenen öffentlichen Drucks nahm die rumänische Regierung Abstand von ihren Plänen.

Alternative: Kastrationsprogramm
Der Deutsche Tierschutzbund hat beispielhaft im ukrainischen Odessa ein Tierschutz- und Kastrationszentrum aufgebaut und ein Kastrationsprogramm sowohl dort als auch in Kiew realisiert. Straßentiere werden vom städtischen Fangdienst angeliefert, tiermedizinisch untersucht, kastriert und dann wieder in ihre angestammten Reviere zurückgebracht. So können andere, nicht kastrierte Tiere keine Lücken besetzen, die beispielsweise durch Tötung oder reine Wegnahme der Hunde entstehen würden, und die Population durch weitere Fortpflanzung vergrößern – im Gegenteil, durch diese Maßnahmen konnten beispielsweise in Odessa die Anzahl von Straßenhunden verringert werden.

Schönen guten Tag!

Ich melde mich noch einmal bei Ihnen, um Sie auf eine Bürgerinitiative aufmerksam zu machen, die unbedingt unterstützt werden sollte.

Es handelt sich um eine Initiative, die STOP VIVISECTION heisst und Bürgern die Möglichkeit gibt, NEIN zu unethischen Tierversuchen zu sagen und einen verantwortungsbewussteren Umgang mit der Wissenschaft zu fordern, der sowohl den Schutz der Menschenrechte als auch die Rechte der Tiere garantiert.

Hier gibt es alle Informationen zur Initiative: www.stopvivisection.eu/de

Dank der Europäischen Bürgerinitiative können sich die Bürger der EU aktiv an der Politik der Europäischen Union beteiligen, sofern sie europaweit eine Million Unterschriften sammeln. In Deutschland müssen 74.250 Unteschriften erreicht werden und es wurden erst 40% davon erreicht!!!

Drängen wir die Europäischen Kommission, die Richtlinie 2010/63/EU zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere außer Kraft zu setzen und einen neuen Vorschlag zu unterbreiten, der auf der Abschaffung der Tierversuche beruht und stattdessen – in der biomedizinischen und toxikologischen Forschung – verbindlich den Einsatz von Daten vorschreibt, die direkte Relevanz für den Menschen haben.

Bitte machen Sie weitläufig auf diese Initiative aufmerksam, schicken Sie die Info über ihre Verteiler weiter und unterzeichnen Sie selbst! Wir sind es den Tieren schuldig!!

Betreff: Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 22.09.2013
 
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Vereinsvorständen,
 
wie bei jeder Bundes- oder Landtagswahl der letzten Jahre interessiert natürlich auch bei der anstehenden Bundestagswahl die Einstellung der Parteien zu verschiedenen Tierschutzthemen, so dass alle Wählerinnen und Wähler, denen Tierschutz am Herzen liegt, die Positionen der Parteien in die eigene Wahlentscheidung einfließen lassen können. Während wir bei den Landtagswahlen i. d. R. als Landesverband die Position der Parteien abgefragt haben, hat dies für die Bundestagswahl wieder der Deutsche Tierschutzbund übernommen. Auf eine zusätzliche eigene Befragung auf Landesebene haben wir verzichtet, weil die Erfahrung lehrt, dass wir lediglich Kopien der Stellungnahmen auf Bundesebene erhalten.
 
Der Deutsche Tierschutzbund hat inzwischen die Antworten der Parteien erhalten und übersichtlich einander gegenüber gestellt. Die Fragen (Wahlprüfsteine) hängen wir als Liste diesem Schreiben an. Die Zusammenstellung der Antworten können Sie abrufen unter http://www.tierschutzbund.de/wahlpruefsteine.html.
 
Bei den letzten Regionaltreffen und anderen zentralen Veranstaltungen haben wir immer wieder empfohlen, die Kandidaten der Parteien ins Tierheim einzuladen oder auch – falls es kein Tierheim gibt – zu einem Gespräch an irgendeinem anderen Ort (z. B. mit Tierschutzbezug bei einer Pflegestelle, einem Platz, an dem frei lebende Katzen versorgt werden oder auch “neutral” in einer Gaststätte o. ä.). Ziel einer solchen Einladung sollte sein, die Kandidaten aufmerksam zu machen auf die Anliegen des Tierschutzes vor Ort und überregional, auf die Aktivitäten des Vereins und das ehrenamtliche Engagement der Tierschützer vor Ort. Die Erfahrung zeigt, dass nur wenige unserer Volksvertreter tatsächlich Tierschutz kennen. Das können wir ändern, vor allem durch die Information der einzelnen Kandidaten vor Ort. Zeigen Sie denen, was Sie vor Ort im Dienste der Gesellschaft leisten, wo Ihre/unsere bzw. die Tierschutzprobleme im karitativen Bereich liegen (z. B. Katzenschutzverordnung, unzureichende Tierheimfinanzierung, kaum geregelte Zucht, Handel und Haltung von exotischen Tieren usw.), und weisen Sie auch darauf hin, welche überregionalen Tierschutzthemen einer dringenden Bearbeitung und Lösung bedürfen (zusätzlich zu den genannten regionalen Themen, die natürlich auch überregional relevant sind, sind dies z. B. Haltung so genannter “Nutztiere”, Wildtierverbot in Zirkussen, Tierversuche usw.). Die vorrangigsten Themen gehen alle aus den Wahlprüfsteinen des Deutschen Tierschutzbundes hervor.
 
Fragen Sie die Kandidaten nach ihrer persönlichen Einstellung zu den jeweiligen Themen. Konfrontieren Sie sie ggf. mit den Antworten der Parteizentrale zu den Fragen. Fragen Sie konkret, wie der jeweilige Kandidat abstimmen würde, wenn künftig im Bundestag über das eine oder andere konkrete Tierschutzthema abgestimmt würde. Die Kandidaten müssen erkennen, dass es nicht um eine anonyme Entscheidung geht, sondern eine persönliche Betroffenheit vorliegt.
 
Wir wissen, dass einige Vereine bereits Besuch verschiedener Kandidaten hatten. Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Die heutigen Kandidaten sind die politischen Entscheider der nächsten Jahre, und sie entscheiden auch über Tierschutz.
 
Der Deutsche Tierschutzbund wird noch verschiedene Wege nutzen, die Einstellung der Parteien zu veröffentlichen, um damit zur Entscheidungsfindung der Wählerinnen und Wähler beizutragen. Wir werden in den nächsten Wochen ggf. wieder auf Sie zukommen, um Sie mit entsprechenden Unterlagen zu versorgen. Wenn Sie in der Zwischenzeit Unterstützung für Termine mit Kandidaten oder zur Information der Öffentlichkeit brauchen, wenden Sie sich an unsere Geschäftsstelle.

Besuchen Sie auch die Website des Deutschen Tierschutzbundes e.V.:
http://www.tierschutzbund.de

Pressemeldung
Vom 26.06.2013

Saarland vor Einführung der Tierschutz-Verbandsklage

Nach Bremen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen will das Saarland als viertes Bundesland die Tierschutz-Verbandsklage einführen. Der Landtag berät einen entsprechenden Gesetzesentwurf der Landesregierung am Mittwoch in zweiter Lesung. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Saarland begrüßen diesen Schritt ausdrücklich. Die bundesweite Einführung dieses Instruments ist aus Sicht der Verbände damit nicht mehr aufzuhalten. Um für einheitliche Rechtsverhältnisse in ganz Deutschland zu sorgen, müsse jetzt auch die Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Im Saarland soll es künftig auch einen Landesbeauftragten für Tierschutz geben.

„Tiernutzer können ihr Recht jederzeit durchsetzen. Für die Tiere kann bisher niemand vor Gericht das Wort erheben. Die vorgesehenen Beteiligungs- und Klagemöglichkeiten für seriöse Tierschutzverbände können für einen besseren Ausgleich zwischen Tierschutz und Tiernutzung sorgen. Wir sind froh, dass die schwarz-rote Landesregierung ihr Versprechen einlöst", erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Werner Kirsch, Vorsitzender des Landesverbandes Saarland, ergänz: „Das Klagerecht für den Tierschutz ist ein wichtiges Instrument und logische Konsequenz, um dieses Staatsziel auch praktisch umzusetzen. Damit können unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise einzelne Tierversuche oder umstrittene Haltungsformen in der Landwirtschaft auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden.“

Auch die Landesregierungen in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz haben Gesetzentwürfe zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage vorgelegt. In Baden-Württemberg und Niedersachen ist dieser Schritt aufgrund der dortigen Koalitionsvereinbarungen in Kürze zu erwarten. In Bremen existiert ein solches Gesetz seit 2007, Hamburg und Nordrhein-Westfalen haben die Verbandsklage für anerkannte Tierschutzorganisationen 2013 eingeführt.

Bislang können nur Tierhalter bzw. Tiernutzer die Gerichte anrufen: Ein Tierhalter kann gegen Tierschutzauflagen der Behörde klagen oder ein Tierexperimentator, wenn ihm die Behörde die Genehmigung für einen Versuch untersagen will. Mit einem eigenen Klagerecht könnten seriöse Verbände den Tierschutz direkt und engagiert vor Gericht vertreten. Anerkannte Tierschutzverbände bekämen im Saarland durch das Gesetz die Möglichkeit, bei tierschutzrelevanten Genehmigungsverfahren mitzuwirken.

Rückschlag für den Tierschutz: Brandenburgische
Landesregierung genehmigt Tierqual-Mastanlage in Haßleben

Die tierschutzwidrige Schweinemastanlage in Haßleben/Brandenburg ist genehmigt - und damit auch das Leiden zehntausender Schweine. In Zukunft werden 37.000 Tiere in engen, dunklen Ställen eingepfercht dahinvegetieren. Scharfe Kritik übt der Deutsche Tierschutzbund an der Landesregierung in Brandenburg, die es bis zuletzt versäumt hat, die Anlage zu verhindern. Damit wird Haßleben zum Synonym für behördlich genehmigtes Tierleid. Bereits neun Jahre kämpft der Verband gemeinsam mit dem Landesverband Brandenburg gegen diese Tierqual-Mastanlage. Erst Anfang dieser Woche hat der Verband wiederholt an die zuständige Ministerin Tack appelliert, gegen den Behördenbeschluss zu intervenieren.

„Das ist ein Skandal. Diese Anlage ist in keiner Weise mit dem Tier- und Verbraucherschutz vereinbar und zerstört Entwicklungen in den ländlichen Räumen. Die Landesregierung in Brandenburg hat sich viel zu passiv verhalten. Wie heißt es doch: Nicht nur der ist schuld, der Unfug macht, sondern auch der, der ihn zulässt. Herr Platzeck und Frau Tack, schämen sie sich. Wir kämpfen weiter. Solche gigantischen Schweinemastanlagen darf es nirgendwo geben: Nicht in Haßleben und auch nirgendwo anders“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Der Tierschutz ist seit langer Zeit in der Landesverfassung. Die Genehmigung für die riesige Schweinemastanlage in Haßleben tritt dieses Verfassungsgebot mit Füßen", kritisiert Renate Seidel, Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Brandenburg. Dieser Fall zeigt erneut, dass der Gesetzgeber endlich handeln muss, um Tiere, Umwelt und ländliche Räume zu schützen.

Hauptkritikpunkt an der geplanten Anlage aus Sicht des Tierschutzes ist die nicht artgerechte Haltung der Schweine, die eindeutig gegen den Tierschutz verstößt. In Haßleben sollen die Schweine in Buchten mit Vollspaltenböden gehalten werden, die Zuchtsauen in körpergroßen Käfigen, sogenannten Kastenständen. Der Verband hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches ergab, dass bei Schweinen aus solchen Intensivhaltungen schmerzhafte Verletzungen und Krankheiten gehäuft auftreten. Bis zu 75 Prozent der Tiere leiden an Gelenkerkrankungen und 68 Prozent können wegen Sohlenverletzungen nur eingeschränkt laufen. Hinzu kommen Lungenerkrankungen, Bissverletzungen und Hautinfektionen, die Tiere leiden unter dauerhaften Schmerzen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

neun Jahre konnten wir die Megamastanlage im brandenburgischen Haßleben verhindern, doch nun scheint die Genehmigung leider unmittelbar bevorzustehen. Aber wir geben nicht auf. Gemeinsam mit unserem Landesverband Brandenburg haben wir an die zuständige Ministerin Anita Tack appelliert, dringend bei der zuständigen Behörde zu intervenieren. Den entsprechenden Brief erhalten Sie anbei.

Die Schweinemastanlage Haßleben verstößt – neben vielen weiteren Problemfeldern – eindeutig gegen das Tierschutzgesetz. Darin ist geregelt, dass Tiere verhaltensgerecht untergebracht werden müssen (§2 Tierschutzgesetz). In Haßleben sollen die Schweine in Buchten mit Vollspaltenböden gehalten werden, die Zuchtsauen in Kastenständen. Entsprechende Gutachten beweisen das damit verbundene Leiden der Tiere. Weitere Informationen finden Sie auch hier:
www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/landwirtschaft/schweine/schweinemast-anlage-hassleben.html
bzw. stehen wir für Fragen gern zur Verfügung.
 

Pressemeldung Vom 27.05.2013

Zweistufiges Tierschutzlabel: Machbarer Weg, erfolgreicher Start

Knapp ein halbes Jahr nach dem Verkaufsstart von ersten Produkten mit dem blauen Tierschutzlabel zieht der Deutsche Tierschutzbund eine erste positive Bilanz. Die Zahl der zertifizierten Ställe ist gestiegen, weitere befinden sich in der Anerkennung. Diesen positiven Trend bestätigt auch das Institut für Handelsforschung in Köln (IFH) in ihrer halbjährlichen Erhebung, dem CSR-Tracker: 50 Prozent der Verbraucher kennen das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes. In immer mehr Handelsunternehmen und Discountern sind Produkte mit dem Tierschutzlabel zu finden, aus der Einstiegs- und der Premiumstufe.

„Wir sind mit dem Label vor knapp fünf Monaten gestartet und für diese bisher vergleichsweise kurze Phase ziehen wir ein insgesamt positives Resümee“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, und ergänzt: „Die Zahl der zertifizierten Masthühnerställe im Einstiegsbereich konnte in dieser Zeit fast verdoppelt werden und auch im Premiumbereich in der Schweinehaltung geht es stetig voran. Für uns besonders wichtig zu betonen ist, dass es sich bei den Haltungen nach Tierschutzlabel in der Einstiegsstufe Huhn und Schwein ausschließlich um Ställe handelt, die umgestellt haben und damit die herkömmliche Intensivhaltung abgelöst wurde. Wir haben schon jetzt bewiesen, der Weg ist für alle Beteiligten machbar und erfolgreich geebnet.“

Zertifiziert wurden bisher 16 Höfe mit 21 Ställen Einstiegsstufe Mastschwein sowie 49 Höfe Einstiegsstufe Masthuhn. Weitere Betriebe befinden sich für beide Tierarten und für beide Labelstufen im Beratungs- und Anerkennungsverfahren. Auf ein Jahr hochgerechnet, waren es bereits kurz nach Start im März neun Millionen Masthühner und 40.000 Schweine in einer besseren Haltung als im Vergleich zur herkömmlichen Intensivhaltung; die Zahl steigt jetzt stetig.

Produkte mit dem Tierschutzlabel sind aktuell bei Kaiser's Tengelmann und Edeka Reichelt in Berlin erhältlich, in ausgewählten Kaiser's-Tengelmann-Geschäften in NRW sowie München und Oberbayern und in sky-Verbrauchermärkten der coop eG. Darüber hinaus sind Hühnerprodukte bei Edeka nahezu national verfügbar, sowie in ausgewählten Märkten der Handelsketten Netto, Famila, Hit, Dohle, Karstadt. Die Kette real,- hat in über 200 der 320 Märkte gelabelte Produkte in das Sortiment aufgenommen, LIDL nahezu bundesweit die Privathof-Hähnchen. Die ersten Premiumprodukte sind in den Edeka-Südwest Märkten (Baden-Württemberg) erhältlich.

„Es bleibt bei allem Starterfolg ein schwieriger Weg, vor allem um das Angebot in den Sortimenten bundesweit vorzuhalten. Das ist eine Frage der Menge und Verfügbarkeit, die aber in so kurzer Zeit kaum zu 100% zu sichern ist. Die vielen Nachfragen bei uns, auch von Landwirten direkt, zeigen aber, dass viel in Bewegung gekommen ist. Wenn die Verbraucher, die Fleisch essen, jetzt auch mit ihrer Nachfrage nach dem Tierschutzlabel am Einkaufsort den Druck erhöhen, dann wird dies das Tempo sicher beschleunigen“, ergänzt Schröder.

Weitere Informationen unter www.tierschutzlabel.info

Tierschutzverein Angelbachtal-Östringen e.V. - info@tierschutz-angelbachtal.de - 07265-915166