aktive Tierschutzarbeit

23.03.2017

Liebe Tierfreunde,

vielleicht haben sie bereits aus der Presse (Rhein Neckar Zeitung, Bild, zahlreiche Online Medien) erfahren, dass es in Nussloch zu mehreren furchtbaren Fällen von Tierquälerei mit Todesfolge an Katzen gekommen ist. Die Tiere wurden voraussichtlich im Genick gepackt und kopfüber in einen Bitumen(?)-Eimer oder eine andere ätzende Flüssigkeit getaucht, die gleichzeitig schwarz und stark haftend ist.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen:
Polizeipräsidium Mannheim, Direktion Polizeireviere - Gewerbe / Umwelt, Hebelstr. 22, 69115 Heidelberg
Meldungen bitte an das Polizeirevier Wiesloch Tel.: 06222 57090

Ich möchte, dass sie über den Vorgang informiert sind und dies wenn möglich kommunizieren. Falls ähnliche Vorfälle bei ihnen in letzter Zeit aufgetreten sind, bitten wir sie es der Polizei oder auch uns direkt melden. Die meisten Tierärzte in unserem Umkreis sind gestern informiert worden.

Als Anlage lassen wir ihnen den Flyer zukommen, den wir hier im Wohngebiet ausgehängt, den Artikel aus der Samtags-Ausgabe vom 18.3. der RNZ sowie ein Schreiben von „Nemo" an unsere Anwohner, als er noch gelebt hat, der auch als download-link auf rnz.de abrufbar ist

Sie erreichen uns auch telefonisch unter 0171 480 5768.

Mit traurigen Grüßen
Holger Schenck
Gabriele Bräunling

Meisenweg 2
69226 Nussloch

Anlage Flyer 1 [68 KB]

Anlage Flyer 2 [97 KB]

05.03.2017

Aktion Kastration herrenloser Katzen

Die Tage und die Nächte werden milder – es riecht nach Frühling. Auch unsere Tiere bemerken diese Veränderung – besonders die Kater sind jetzt schon auf Brautschau.

Wie schon die Jahre zuvor, möchten wir uns wieder an alle Katzenhalter mit dem eindringlichen Appell wenden:

BITTE LASSEN SIE IHRE KATZE ODER IHREN KATER KASTRIEREN!!!

Der Tierschutzverein beobachtet schon seit Jahren mit großer Sorge die Population der unkastrierten Tiere. Viele enden als herrenlose Kätzchen irgendwo an einem Sammelplatz. Sie haben Hunger, werden krank und sie sind unerwünscht. Die weiblichen Tiere müssen auch noch 2-3 Mal im Jahr ihre Babys auf die Welt bringen. Katzenmütter geben das letzte an Energie, um ihre Babys zu versorgen. – Sie sind hervorragende, aufopfernde Muttertiere. Die Tiere selbst können sich aus diesem Teufelskreis nicht befreien.

Der Tierschutzverein startet auch dieses Frühjahr wieder eine Kastrationsaktion für herrenlose Kätzchen. Bitte unterstützen auch Sie unser Bestreben, dieses Elend zu dezimieren und den Tieren zu helfen.

Wer diese Aktion finanziell unterstützen möchte, kann gerne eine Spende auf das unten genannte Konto überweisen mit Vermerk 'Für Kastrationsaktion'. Für jede noch so kleine Spende sind wir und diese armen Geschöpfe dankbar.

Spendenkonto: Volksbank Sinsheim e.G., IBAN DE37 6729 2200 0080 231300
BIC GENODE61WIE

05.03.2017

Fütterung von Enten und Gänsen – leider oft falsch verstandene Tierliebe!

Immer wieder ist besonders im Winter zu beobachten, dass Spaziergänger im Schlosspark
(in Angelbachtal) dem schwimmenden Enten in den Teich Brot zuwerfen – aus Mitleid oder einfach, weil es Spaß macht. Wer Enten mit Brot, besonders Weißbrot füttert, nimmt aber in Kauf, den Tieren Schmerzen zuzufügen. Sie bekommen Verstopfung und kolikartige Schmerzen. Dabei hat das Brot nicht einmal einen Nährwert für die Tiere. Und oft wird auch noch verschimmeltes Brot gefüttert.

Durch den aufgequollenen Magen fressen die Tiere ihre eigentliche Nahrung nicht mehr. Es kommt zu Mangelerscheinungen oder Gichtknoten. Und der Magen der Tiere ist nicht auf diese Nahrung eingestellt, so dass sich der Magen vergrößert, müssen sie leiden - an den Füßen, die das Laufen zur Qual werden lassen. Darüber hinaus werden ungewollt Ratten mit gefüttert.Und noch schlimmer: Die Gewässer-Biologie kippt um, und die Bakterien, die hieraus entstehen, sind eine Gefahr für Mensch und Tier. Die Wasservögel können sich mit einer gefährlichen Infektion eine Nervenkrankheit holen, die eine Lähmung des gesamten Körpers (angefangen von den Beinen bis zu Atemstillstand) hervorrufen, und zwar den sogenannten Botulismus. Am Ende ersticken die Vögel bei vollem Bewusstsein. Hier liegt ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor und es ist falsch verstandene Tierliebe.

Auch suchen die Enten kein Futter mehr im Gewässer. Der Kot von Gänsen und

Enten düngt das Gewässer auf. Als Folge davon vermehren sich die Algen explosionsartig.

Nach ihrer Blüte sterben sie ab und verbrauchen den für ein „gesundes Gewässer“ notwendigen Sauerstoff. Am Boden des Teiches bildet sich eine dicke Schicht Faulschlamm. Das sind die Auslöser für den Wasservögel-Botulismus.Wenn die Enten das Grünzeug aus dem Gewässer/Teich fressen, gibt es keine Überdüngung, da es ein Kreislauf bleibt.

Durch die Fütterung der Enten kommt es außerdem zu unerwünschter Überpopulation, dienicht mehr dem natürlich Umfang entspricht. Im Sommer ist das Füttern generell verboten.

Im Winter können die Tiere mit folgendem Futter im Außenbereich des Teiches gefüttert werden: kernige Vollkorn-Haferflocken, Getreidekörner ( Weizen, Gerste oder Maisbruch). Auf gar keinen Fall darf etwas ins Wasser geworfen werden.

Es kommt also auf das verantwortungsvolle Verhalten der Menschen an, unsere Natur und die Tierwelt im Gleichgewicht zu erhalten.

Tierschutzverein Angelbachtal-Östringen e.V. - info@tierschutz-angelbachtal.de - 07265-915166